Dienstag, 26. März 2019

Notruf: 122

Atemschutz

Atemschutzbeautragter: LM Michael Mauritsch
Stellvertreter: OFM Boris Labi

Die Notwendigkeit des Schutzes vor gefährlichen Stoffen begleitet die Feuerwehr in ihrer gesamten bisherigen Entwicklung. Zunächst galt es, sich vor den bei Bränden entstehend Atemgiften zu schützen. Dazu reichten bis zum Mittelalter feuchte Tücher die vor Mund und Nase gelegt wurden. Mit Beginn der Industrialisierung im 18. Jahrhundert mußte die Atemschutztechnik vor immer gefährlicheren und immer stärkeren Konzentrationen der Atemgifte schützen. Die ersten Feuerwehren benötigten immer wirkungsvolleren Schutz. Es wurden Atemschutzgeräte entwickelt die den heute noch benutzten Schlauchgeräten entsprachen. Ende des 19. Jahrhundert wurden die ersten Atemmasken und Filter von den Feuerwehren eingesetzt. 1920 kamen in den Feuerwehren die ersten Regenerationsgeräte zum Einsatz. Erstmalig konnten Feuerwehrleute ihre Atmung von der Umluft unabhängig schützen ohne durch Schläuche in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt zu sein. Seit 1950 stehen den Feuerwehren Preßluftatmern zur Verfügung, die in etwas abgewandelter Form bis heute noch in Verwendung sind.
Die Freiwillige Feuerwehr Sankt Johann ist seit langen Jahre mit schweren Atemschutz ausgerüstet. Der Atemschutz ist für die Feuerwehr zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel geworden. Er schützt den Feuerwehrmann vor den gefährlichen Atemgiften.

 

Mit dem Besuch dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Dies hilft uns den Service für Sie weiter zu verbessern.
Mehr erfahren Einverstanden